nifbe - Demakratie-Werkstätten

Im Rahmen der nifbe-Quaifizierungerungsinitiative "Vielfalt leben und erleben!"

„Ich mag keine Erbsen essen!“ Dieser in KiTas so oder ähnlich oft gehörte Satz und die Reaktionen der Fachkräfte darauf führen in das Zentrum der Frage von Partizipation und Demokratie in der Einrichtung. Inwieweit dürfen Kinder in der KiTa beim Essen und in anderen Schlüsselsituationen mitreden und mitentscheiden und inwieweit spiegelt sich das auch transparent im Konzept und in den Strukturen der KiTa wider? Inwieweit können Kinder in der KiTa tatsächlich hautnah Demokratie erleben und mitgestalten? Und wie kann die KiTa so als Mikrokosmos der Gesellschaft tatsächlich zu einer „Kinderstube der Demokratie“ werden, die dazu beiträgt, Kinder vor extremistischen und rassistischen Einflüssen zu schützen und sie zu demokratisch verantwortlichen Staatsbürgern zu machen?
 
Zu diesen Fragen bietet das nifbe im Rahmen seiner Qualifizierungsinitiative „Vielfalt leben und erleben!“ ab 2021 auch praxisorientierte Demokratie-Werkstätten in Form von Inhouse-Maßnahmen an. Hier können sich KiTa-Teams ausgehend von der eigenen Ausgangslage mit der konkreten Weiterentwicklung von Demokratie und Partizipation in ihrer Einrichtung beschäftigen und auch ihr eigenes Verhältnis dazu reflektieren. Die Demokratie-Werkstätten umfassen 32 Unterrichtsstunden und sind in regionale Verbünde mit gemeinsamen Austauschtreffen für KiTa-Leitungen und Fachberatungen eingebettet (weitere 14 Unterrichtsstunden).
 
In den Demokratie-Werkstätten soll es insbesondere um die Bearbeitung konkreter Zielsetzungen der teilnehmenden KiTa-Teams gehen. Möglich sind z.B.:
• Konzeptentwicklung für „Schlüsselsituationen“
• Einführung eines Beteiligungsinstrumentes
• Vorbereitung und ggf. Durchführung eines Partizipationsprojektes
• Konzeptentwicklung für das Beschwerde Management
 
Die Ergebnisse sollen so konkret und praxisgerecht sein, dass sie im Anschluss an die Maßnahme in die alltägliche Arbeit integriert und ggf. in der Konzeption verankert oder auf andere inhaltliche Aspekte der pädagogischen Arbeit mit Kindern (und / oder Eltern) übertragen werden können. Im Idealfall dienen die Demokratie-Werkstätten so einer nachhaltigen Implementierung von Partizipation und Demokratiebildung in der KiTa und führen zu einer entsprechenden langfristig angelegten Organisationsentwicklung. Bewerbungen für die Demokratie-Werkstätten so einer nachhaltigen Implementierung von Partizipation und Demokratiebildung in der KiTa und führen zu einer entsprechenden langfristig angelegten Organisationsentwicklung.

 

Gerne beraten wir Sie telefonisch, per Mail oder persönlich vor Ort - auch im Dienst- oder Teamgespräch, um mit Ihnen das Passende für Ihre Einrichtung und Situation zu finden.
Ansprechpartnerin bei der KEB Emsland Mitte: Anne Deeken-Köbbe, Geschäftsstellenleiterin

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