Katholische Erwachsenenbildung - Geschäftsstelle Meppen
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Lernerberatung (VeLLE)
01.07.10
Die KEB Emsland Mitte e.V. bietet ab September 2010 eine 3teilige Qualifizierung für die Durchführung der Lernerberatung (VeLLE) an. Dies ist ein Verfahren zur Lerndiagnostik und -beratung.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Kursausschreibung unter dem Menüpunkt Programm/Auswahl/Pädagogik und Elternbildung/Kurs Nr. 2105.

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04.03.10
KEB Emsland-Mitte erhält Innovationspreis für Bildungsberatung


von links nach rechts
Lutz Stratmann, Dorothee Holz, Anne Höltermann, Rita Janssen, Ingrid Ipe, Heinz Niepötter, Dr. Jürgen Walter


Am 1. März 2010 überreichte der Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, den Innovationspreis 2010 des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung an Dorothee Holz, Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung - Emsland Mitte e.V. Die Zeremonie fand im alten Rathaus der Stadt Goslar im Beisein der Vizepräsidentin des niedersächsischen Landtages, Astrid Vockert, und Vertretern der im Landtag vertretenen Parteien statt. Geehrt wurde die KEB für ihr Projekt „Bildungsberatung als Lernerberatung“, das mit Beteiligung der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung entwickelt und am Standort Meppen durchgeführt worden war. Die KEB – Emsland-Mitte e.V. teilt sich den 1. Platz mit der Volkshochschule Hildesheim, die für ihr Projekt „Bildungsberatung heute. Wege öffnen – Möglichkeiten sehen – Veränderungen wagen“ ebenfalls ausgezeichnet wurde. Beide Einrichtungen erhielten einen Scheck über 3000 €.

In ihrer Laudatio hob die Landtagsabgeordnete Dorothee Prüssner, erwachsenenbildungspolitische Sprecherin der CDU, hervor, dass die Anforderungen an Bildungsorganisationen sich in den letzten Jahren massiv verändert hätten. Die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens, die Vielfalt der Angebote und die Fähigkeit sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, erforderten „Unterstützung bei der Navigation durch den Bildungsdschungel“. Weil Lernen nicht mit der Berufsausbildung oder dem Hochschulabschluss ende, gehe es darum, Instrumente zu schaffen, die helfen, Bildung optimal zu organisieren und durchzuführen. Bildungsberatung verstehe sich dabei als Bindeglied zwischen Bildungsangebot und Nachfrage und habe die Aufgabe, Modelle für gelungenes lebenslanges Lernen zu schaffen. Hier hätten sich die beiden Preisträgerinnen in vorbildlicher Weise engagiert und neue Wege beschritten.

Das Projekt „Bildungsberatung als Lernerberatung“, das die KEB – Emsland-Mitte e.V. von 2006 bis 2007 durchführte, richtete sich an arbeitslose Frauen, die vielfach keinen Berufsabschluss vorweisen konnten oder deren Erwerbsbiografie Brüche aufwies. Weil ihr Interesse an Bildung zum Teil schon in der Schule verloren gegangen und das Gefühl für die eigenen Kompetenzen unterentwickelt sei, über- bzw. unterschätzten die Teilnehmerinnen vielfach ihre Kompetenzen, so Dorothee Holz. Die Folge seien häufig Antriebslosigkeit, Ziellosigkeit und Arbeitslosigkeit, schließlich Bezug von Arbeitslosengeld II. Hier setze das Bemühen der Kursverantwortlichen an, Bildungsberatung anzubieten und sie in den Lernprozess während eines Qualifizierungskurses einzubetten.
Im Zentrum der Beratung standen die Erkenntnis über persönlichen Lernstrategien und –techniken der Teilnehmerinnen sowie das Anregen von Veränderungen. Das Angebot sollte helfen, den Teilnehmenden über auftretende Schwierigkeiten im Laufe eines Kurses oder Seminars hinwegzuhelfen und zum Erreichen des Lernziels beizutragen.
Als „gewinnbringend im Hinblick auf die persönliche Entwicklung der Teilnehmerinnen, ihre Lernstrategien und –einstellung“ beurteilt Dorothee Holz abschließend die Lernerberatung. Sie habe sich bewährt, um die Frauen auf eine Ausbildung oder eine Erwerbsarbeit vorzubereiten und ihnen die Integration in den Arbeitsmarkt zu eröffnen.
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"Der Krebspatient im Mittelpunkt"
22.10.09
"Der Krebspatient im Mittelpunkt"
Lebenshilfen bei und nach einer Krebserkrankung

Die Vortragsreihe für Krebsbetroffene, Angehörige und Interessierte beginnt im Januar 2010.

Sie wird in Haren mit 9 und in Meppen mit 8 Veranstaltungen im Jahr 2010 durchgeführt.

Es werden sowohl Krankheitsbilder, wie auch stützende Netzwerke für Familien von Krebsbetroffenen in der Reihe vorgestellt.


Der Flyer steht Ihnen hier zur Verfügung.
Sie können sich auch über den Menüpunkt Programm/Auswahl online für die einzelnen Veranstaltungen anmelden.
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